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Island - Reisen

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Island

Dinge die man lassen sollte:
Respekt gegenüber der Natur
  1. Nicht auf Moos treten: Es ist extrem empfindlich und braucht Jahrzehnte, um nachzuwachsen.
  2. Keine Offroad-Fahrten: Das ist illegal, zerstört die Natur und kostet tausende Euro Strafe.
  3. Keine Steintürme bauen: Es stört das Ökosystem und die Optik der unberührten Landschaft.
  4. Keine Pflanzen pflücken: Viele Arten stehen unter Naturschutz.
  5. Niemals Absperrungen ignorieren: Sie sind da, um dich (oder die Natur) zu schützen.
  6. Kein „Wild-Camping“: Nutze offizielle Campingplätze; Schlafen im Auto am Straßenrand ist verboten.
  7. Keine Drohnen in Nationalparks: Oft verboten, um Tiere und andere Besucher nicht zu stören.
  8. Müll niemals liegen lassen: Island hat ein sehr sauberes Image, hilf mit, das so zu halten.

Sicherheit (Überlebenswichtig!)
  1. Den Wind nicht unterschätzen: Er kann Autotüren aus den Angeln reißen (beim Öffnen immer festhalten!).
  2. Nicht zu nah an die Brandung in Reynisfjara: Die „Sneaker Waves“ ziehen Menschen regelmäßig ins Meer.
  3. Wettervorhersagen nicht ignorieren: Schau täglich auf vedur.is.
  4. Straßensperrungen ernst nehmen: Wenn eine Straße gesperrt ist, hat das einen Grund (meistens Lebensgefahr).
  5. Keine Wanderungen ohne Anmeldung: Hinterlasse deinen Plan bei safetravel.is.
  6. Nicht in heiße Quellen springen, ohne zu testen: Manche sind kochend heiß ($100°C$).
  7. Nicht ohne Allrad (4x4) ins Hochland fahren: Mit einem Kleinwagen bleibst du dort stecken.
  8. Niemals auf Eisberge klettern: Sie können jederzeit umkippen (z.B. bei Jökulsárlón).

Kultur & Etikette
  1. Nicht ungeduscht in den Pool: In Island duscht man nackt und gründlich, bevor man das Schwimmbad betritt.
  2. Sich nicht über den Walfang beschweren: Ein sehr sensibles politisches Thema.
  3. Kein Plastikwasser kaufen: Das Leitungswasser ist eines der saubersten der Welt.
  4. Die Isländer nicht nach Elfen fragen: Die meisten glauben nicht wirklich daran, finden die Frage aber klischeehaft.
  5. Kein Trinkgeld geben: Es ist in den Preisen enthalten und wird nicht erwartet.
  6. Nicht über das Wetter meckern: Die Isländer wissen selbst, dass es wechselhaft ist.
  7. Keine Schuhe im Haus tragen: In Privatwohnungen zieht man sie traditionell aus.
  8. Nicht drängeln: Isländer sind meist sehr entspannt und schätzen Höflichkeit.

Finanzen & Shopping
  1. Nicht ohne Kreditkarte reisen: Man zahlt hier alles – selbst das kleinste WC – mit Karte.
  2. Bier nicht im Supermarkt suchen: Dort gibt es nur Leichtbier ($< 2,25\%$). Richtiges Bier gibt es nur im Vínbúðin.
  3. Den Duty-Free am Flughafen nicht ignorieren: Es ist der günstigste Ort, um Alkohol zu kaufen.
  4. Nicht davon ausgehen, dass Island günstig ist: Es ist eines der teuersten Länder der Welt.
  5. Keine Souvenirs aus Massenproduktion kaufen: Achte auf das „Handknitting Association of Iceland“-Label für echte Islandpullis.

Unterwegs auf den Straßen
  1. Nicht mitten auf der Straße anhalten für Fotos: Das ist brandgefährlich. Nutze Parkbuchten.
  2. Schafe nicht unterschätzen: Sie haben Vorfahrt und rennen oft im letzten Moment los.
  3. Einspurige Brücken nicht im Renntempo überqueren: Wer zuerst da ist, fährt zuerst.
  4. Nicht vergessen zu tanken: In abgelegenen Gebieten können Tankstellen selten sein.
  5. Nicht zu schnell fahren: Die Blitzer sind teuer und die Tempolimits (meist $90\text{ km/h}$) haben Sicherheitsgründe.
  6. Licht am Auto nicht ausschalten: Es muss gesetzlich immer an sein (Tagfahrlicht).

Essen & Trinken
  1. Warmes Wasser nicht direkt trinken: Es kommt oft aus Schwefelquellen und riecht/schmeckt nach faulen Eiern. Nutze kaltes Wasser.
  2. Nicht nur Fast Food essen: Die isländische Küche (Lamm, Fisch) ist exzellent.
  3. Hákarl (Gammelhai) nicht unterschätzen: Probier es, aber hab eine Serviette parat.
  4. Sich nicht über den Preis von Gemüse wundern: Vieles muss in Gewächshäusern mit künstlichem Licht gezüchtet werden.
Sonstiges
  1. Die Nordlichter nicht im Sommer erwarten: Dann ist es 24 Stunden hell.
  2. Keine Wale beobachten, wenn man leicht seekrank wird: Der Nordatlantik ist rau.
  3. Nicht erwarten, Papageitaucher überall zu sehen: Sie sind nur von Mai bis August an bestimmten Klippen.
  4. Namen nicht falsch verwenden: Isländer werden mit Vornamen angesprochen (auch der Premierminister).
  5. Sich nicht auf Google Maps blind verlassen: Manchmal führt es dich auf Feldwege, die für dein Auto nicht geeignet sind.
  6. Keine Münzen in Thermalquellen werfen: Das zerstört die Chemie und Optik.
  7. Nicht ohne Regenkleidung aus dem Haus gehen: Auch wenn die Sonne scheint.
  8. Nicht denken, man könne „Island in 3 Tagen“ sehen: Die Insel ist groß, nimm dir Zeit.
  9. Blaue Lagune nicht ohne Vorab-Buchung besuchen: Du wirst wahrscheinlich abgewiesen.
  10. Den Schwefelgeruch nicht persönlich nehmen: Man gewöhnt sich an den Geruch nach Eiern beim Duschen.
  11. Nicht vergessen, die Kamera wegzulegen: Manchmal muss man die Magie einfach mit den eigenen Augen genießen.
Dinge die man probieren sollte:
Natur & Abenteuer
  1. In einer natürlichen heißen Quelle baden: Such dir abseits der Blue Lagoon kleine, wilde Quellen wie die Hrunalaug.
  2. Hinter einen Wasserfall gehen: Am Seljalandsfoss kannst du (mit Regenjacke!) hinter den Wasserschleier treten.
  3. Auf einem Gletscher wandern: Buche eine geführte Tour auf dem Vatnajökull – das Blau des Eises ist unbeschreiblich.
  4. Die Ringstraße (Route 1) fahren: Einmal um die ganze Insel, um die krasse Vielfalt der Landschaft zu sehen.
  5. Wale beobachten: Fahr nach Húsavík, der Wal-Hauptstadt des Nordens.
  6. Schwarze Sandstrände besuchen: Der Sand in Vík sieht aus wie von einem anderen Planeten.
  7. Eine Eishöhle besichtigen: Im Winter sind die kristallblauen Höhlen unter den Gletschern ein Muss.
  8. In der Silfra-Spalte schnorcheln: Das klarste Wasser der Welt zwischen der nordamerikanischen und eurasischen Platte.
  9. Papageitaucher beobachten: Im Sommer an den Klippen von Látrabjarg oder auf den Westmännerinseln.
  10. Durch ein Lavafeld wandern: Die bizarren Formationen in Dimmuborgir wirken wie versteinerte Trolle.

Kulinarik & Kultur
  1. Einen Hot Dog bei "Bæjarins Beztu Pylsur" essen: Der berühmteste Stand in Reykjavík (bestell "eina með öllu" – einen mit allem).
  2. Lokale Schwimmbäder nutzen: Geh dorthin, wo die Isländer hingehen. Es ist der soziale Treffpunkt Nummer eins.
  3. Frisches isländisches Lamm probieren: Ob als Steak oder in der traditionellen Fleischsuppe (Kjötsúpa).
  4. Skyr essen: Das Original schmeckt in Island viel intensiver und cremiger.
  5. Ein "Lopapeysa" (Islandpulli) kaufen: Er hält dich bei jedem Wetter warm und ist das ultimative Souvenir.
  6. Das Nachtleben in Reykjavík erleben: Am Wochenende verwandelt sich die Hauptstadt in eine riesige Partyzone.
  7. Isländische Musik hören: Besuch ein Konzert in der Konzerthalle Harpa oder entdecke lokale Bands in kleinen Bars.
  8. Roggenbrot aus der Erde essen: In Gegenden wie Laugarvatn wird das Brot (Rúgbrauð) durch die geothermale Hitze im Boden gebacken.

Einmalige Erlebnisse
  1. Die Nordlichter jagen: Zwischen September und April an einem dunklen Ort in den Himmel schauen.
  2. Die Mitternachtssonne genießen: Im Juni geht die Sonne nie ganz unter – perfekt für Wanderungen um 2 Uhr morgens.
  3. Das Hochland (Landmannalaugar) erkunden: Bunte Rhyolith-Berge, die fast künstlich aussehen (nur im Sommer mit 4x4).
  4. Eisberge am Diamond Beach anfassen: Dort werden Eisbrocken aus der Lagune an den schwarzen Strand gespült.
  5. Die Hallgrímskirkja besteigen: Von oben hast du den besten Blick über die bunten Dächer von Reykjavík.
  6. In einem Treibhaus essen: Bei Friðheimar isst man Tomatensuppe direkt zwischen den Pflanzen, die mit Erdwärme beheizt werden.
  7. Islands Pferde reiten: Die Islandpferde haben eine eigene Gangart, den "Tölt" – sehr bequem!
  8. Wasser direkt aus dem Fluss trinken: In den Bergen ist das Wasser so rein, dass du deine Flasche einfach untertauchen kannst.
  9. Den Skógafoss-Treppenaufstieg meistern: Die 527 Stufen lohnen sich für den Blick von oben.
  10. Kleine Fischerdörfer besuchen: Orte wie Siglufjörður im Norden haben einen ganz eigenen, ruhigen Charme.
  11. Die Geschichte der Wikinger lernen: Das Nationalmuseum in Reykjavík ist großartig aufbereitet.
  12. Einfach mal anhalten und schweigen: Die Stille in der isländischen Einöde ist etwas, das man heutzutage selten findet.
Wenn man allein durch Island reist, dann sollte man sich diese Seite ansehen und auch seinen Reiseplan dort einreichen.
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