Island-Kreuzfahrt
Unsere erste Etappe führt uns nach Kirkwall auf den Orkney-Inseln. Die Reise wird bis hier 39 Stunden dauern.
Orkney-Inseln
In der Umgebung von Kirkwall sind einige Besichtigungen geplant:
Skara Brae:
Skara Brae ist eine jungsteinzeitliche Siedlung auf Orkney. Es gilt als die am besten erhaltene Siedlung der Jungsteinzeit in Europa. Skara Brae wird daher auch das „Pompeji Schottlands“ genannt.
Skaill House:
Skaill House ist ein Herrenhaus auf der schottischen Orkneyinsel. Das Herrenhaus liegt isoliert nahe der Westküste von Mainland an der Bay of Skaill in der Nähe von Skara Brae und der St Peter’s Kirk. Der im frühen 17. Jahrhundert erbaute, älteste Gebäudeteil umschloss drei Seiten eines Hofes. Die einzelnen Gebäudeteile sind meist zweistöckig und ihre Fassaden sind mit Harl verputzt. Teiles sind die Giebel als Staffelgiebel gearbeitet. Im Norden schließen sich Stallungen an. Der Südflügel ist teilweise auf einem Friedhof aus der Vor-Wikingerzeit gebaut.
Ring of Brodgar:
Der Ring von Brodgar ist ein Henge der britischen Orkney-Inseln mit einer kreisförmigen Steinsetzung im Inneren. Mit einem Durchmesser von 104 m ist er größer als Stonehenge. Von den ursprünglich etwa 60 Steinen sind noch 27 erhalten. Er ist wahrscheinlich 2700 v. Chr. entstanden.
Nachmittags fahren wir dann mit dem von der Stadt Kirkwall kostenlos!!! zur Verfügung gestellten Shuttle vom Hafen in die City und werden dort bummeln und auch ins Cafeolz in der Straße "The Strynd" gehen und Scones genießen.
Unser nächstes Ziel ist dann Island oder genauer gesagt Reykjavik, der Törn wird noch einmal ca. 40 Stunden dauern.
Ho on-Hop off Reykjavik
Den ersten Tag in Reykjavik werden wir nutzen um die Stadt zu erkunden, denn das haben wir beim letzten Mal nicht geschafft. Ob es ein Shuttle in die City gibt wissen wir noch nicht, aber der Hop on-Hopp off Bus sollte auf jeden Fall fahren.
Skogafoss
Am zweiten Tag in Reykjavik werden wir einen Ausflug machen. Als erstes geht es zum Skogafoss.
Skogar Museum
Anschließend besuchen wir das Museum von Skógar, bevor wir sich bei einem herzhaften Mahl stärken können.
Seljalandsfoss
Danach geht es zum magische Seljalandsfoss-Wasserfall, dieser liegt im Gebiet des Vulkans Eyjafjallajökull inmitten einer spektakulären Landschaft aus Gletschern, Bergen und schwarzen Sandstränden.
Nach den 2 Tagen in Reykjavik geht es heute Nacht in die Westfjorde nach Isafjördur.
In Isafjördur haben wir eine Wanderung durch die Stadt und zu einem schönen Aussichtspunkt geplant.
Heute Nacht fahren wir von Isafjördur nach Akureyri.
Dimmuborgir
In Akureyri werden wir den ganzen Tag unterwegs sein. Als erstes geht es in die "dunkle Stadt" Dimmuborgir.
Bei Dimmuborgir handelt es sich um ein Lavafeld und die Überreste eines Lavasees östlich des Sees Mývatn in Island. Es befindet sich in einer vulkanisch aktiven Region auf dem Gebiet des Vulkansystems Krafla, direkt östlich des Sees. Die bizarr geformten Steinformationen des Lavafelds erinnern an verfallene Ruinen von Burgen und Türmen. In der isländischen Mythologie wird Dimmuborgir als Unterkunftsort von Elfen und Trollen gesehen.
Dettifoss
Danach geht es zum größten Wasserfall Islands.
Der Dettifoss ist zu einem der größte der Insel und zum anderen sogar der größte Europas und gleichzeitig auch der Leistungsstärkste. Dunkles Wasser ergießt sich hier in einer Breite von ca. 100 Meter in eine Tiefe von 45 Metern. Ein grandioses Erlebnis ist mit Donner und Lärm garantiert. Im Sommer fließen bis zu 1500 m³/s den Wasserfall herunter.
Hljóðaklettar
Dann geht es zum Hljóðaklettar. Am Westufer des Jökulsácanyons hat die Natur vor rund 8.000 Jahren eine einmalige Landschaft geschaffen. Damals riss quer zum Flussbett eine Spalte auf, aus der glühendes Gestein hervorquoll. Beim Zusammentreffen mit dem Wasser des Flusses kam es zunächst zu gewaltigen Explosionen. Doch das Wasser musste sich der Macht des Vulkanausbruchs geschlagen geben, die Explosionen nahmen an Heftigkeit ab und schließlich floss das Magma ruhig aus. Das Gestein erstarrte langsam und es bildeten sich an vielen Stellen Basaltsäulen. Letztendlich trug aber trotzdem das Wasser den Sieg davon. Im Laufe der Zeit wurde die Tuffschicht, die sich ebenfalls beim Ausbruch gebildet hatte, durch den Gletscherfluss abgetragen und die Basaltformationen wurden freigelegt. Sie bilden heute die Hljóðaklettar (Echofelsen) mit ihren burgartigen Felsen, die immer wieder von Basaltsäulen durchzogen sind.
Husavik
Bevor es zurück nach Akureyri geht, machen wir noch eine Stippvisite nach Husavik.
Jetzt heißt es wieder Abschied nehmen von Island. Ich hoffe das Wetter war uns hold und wir haben viel gesehen. Der nächste Törn führt uns jetzt in den nächsten 60 Stunden vorbei an den Faröer Inseln nach Schottland in den Hafen von Invergordon.
Urquhart Castle
Den Vormittag werden wir nutzen für einen Ausflug zum Loch Ness. Dort besichtigen wir dann Urquhart Castle.
Stolz überblickt der verfallene Turm der Urquhart Castle das weite Loch Ness. Die Burg steht strategisch günstig: Wer im Mittelalter auch immer durch das Great Glen – das große Tal der Highlands – ziehen wollte, musste Urquhart Castle passieren. Das Loch bot dabei einen natürlichen Schutz. Denn Urquhart liegt auf einem Landvorsprung, der in den großen See hineinragt. Dadurch ist die Burg von drei Seiten mit Wasser umgeben – keine Chance für die Feinde. Vor allem, weil man auf der Landseite noch einen Burggraben gezogen hatte, der nur mit einer Zugbrücke zu passieren war.
Trotz Lage und trotz der dicken Mauern, ist Urquhart Castle heute nur noch eine Ruine. Die besterhaltenen Teile sind der Turm, das Eingangstor und die lange Mauer an der Stirnseite. Diese Mauer bewehrt dabei einen sowieso schwer einnehmbaren Hügel. Urquhart Castle liegt nämlich nicht ebenerdig, sondern schwingt sich über mehrere Hügel. Diese Schwünge und Bögen, die das Gelände auch nach hinten hin beschreibt, geben der ganzen Festungsanlage einen verwinkelten Charme.
Danach machen wir noch eine Stippvisite in Inverness, der "Hauptstadt" der Highlands. Das dies nur eine kurzer Stop wird stört uns nicht, da wir letztes mal die Stadt ausgiebig erkundet haben.
Damit neigt sich die Reise dem Ende und wir machen uns auf der Nordsee in den nächsten 34 Stunden auf den Weg nach Hamburg.